Investment der Königsklasse: Derivathandel

Derivate sind die spekulativsten, dafür aber auch potenziell lukrativsten Finanzprodukte auf dem heutigen Markt. Der erfolgreiche Handel mit Derivaten setzt Erfahrung, Fachwissen und Aktualität voraus. Als Lohn winken Renditen im zweistelligen Prozentbereich. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen jedoch mehrere Stufen erklommen werden.

Grundwissen: Herkunft, Transparenz, Faktoren

Die Entwicklung eines Derivats ist direkt mit der Entwicklung des jeweiligen Basiswerts verbunden. Worum es sich dabei handelt, ist ganz unterschiedlich; einzelne Aktien, Indizes oder auch Rohstoffpreise können als Grundlage für Derivate dienen.
Der erste Wesenszug von Derivaten ist damit klar: die völlige Freiheit, in welchen Bereich es nun eigentlich gehen soll. Dasselbe gilt für die Richtung der betreffenden Kurse; Derivate ermöglichen sowohl das Setzen auf steigende als auch auf fallende Kurse. Bei richtiger Antizipation kann somit unabhängig von der Marktlage gewirtschaftet werden.

Die hohen Renditemöglichkeiten resultieren dabei aus dem sogenannten Hebeleffekt. Der Hebeleffekt ist ein Multiplikator, der die Kursentwicklung des Basiswerts für das Derivat vervielfacht. Beispiel: Derivat A basiert auf dem DAX 30 und weist einen Hebeleffekt von 3 auf. Steigt der DAX 30 um 4 Prozent, wird diese Steigerung für Derivat A mit dem Hebel 3 berechnet. Bedeutet: Steigt der DAX um 4 Prozent, steigt Derivat A um 12 Prozent.

Die Beliebtheit von Derivaten ist somit durchaus verständlich.

Die andere Seite: Risiken und Schwierigkeiten

Das genannte Beispiel funktioniert natürlich auch in die andere Richtung. Genauso, wie sich Gewinne mit Derivaten schnell potenzieren können, können auch Verluste umso schwerer zu Buche schlagen. Der Hebeleffekt wirkt schließlich auch bei Kursstürzen.

Hinzu kommt die Komplexität von Derivaten. Ob Optionsscheine oder Futures, Derivate sind deutlich schwerer zu durchschauen als beispielsweise Aktien. Basierend auf der Black-Scholes-Formel gibt es bei Derivaten allerhand wichtige Kennwerte zu beachten, deren Wechselwirkungen sich dem ungeübten Anleger schnell entziehen.
Trotz der Renditemöglichkeiten sollten Derivate deswegen mit allergrößter Vorsicht angegangen werden. Ein intensives Verständnis aller finanzmathematischen Hintergründe ist absolut notwendig, um das Startkapital nicht innerhalb weniger Tage zu verlieren.

Einen guten Einstieg bieten kostenlose Online-Simulationen, in denen mit fiktiven Beträgen gespielt wird. Der echte Reiz des Geldverdienens kommt dabei zwar nicht auf, dennoch können Anleger auf diese Weise ein Gefühl für die Geschwindigkeit dieses Segments bekommen. Informationen zu Derivaten auf investor-verlag.de runden den gelungenen Einstieg treffend ab.

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